Entspannung

Rund ein Drittel aller Menschen können nach der Arbeit nicht abschalten. Die Techniker Krankenkasse (TK) hat kürzlich einen interessanten „Stressreport“ zu diesem Thema veröffentlicht. Demnach schaffen es 42 Prozent von uns nichtmal während des Urlaubs, die Arbeit zu vergessen. Das ist gefährlich, denn wer nicht richtig abschalten kann, steht praktisch unter Dauerstress. Und Dauerstress ist eine der Hauptursachen für Burnouts. Einen großen Einfluss darauf, ob und wie gut Arbeitnehmer entspannen können, haben die Arbeitgeber. Und dieser Einfluss ist oftmals kein guter. Schlechte Arbeitsbedingungen, falsche Schwerpunktsetzung bei Projekten und ständiges Druck ausüben, stresst Angestellte und sorgt nicht nur für ein schlechtes Arbeitsklima, sondern verhindert auch die notwendige Entspannung. Die jedoch ist maßgeblich verantwortlich dafür, dass Arbeitnehmer konzentriert und motiviert arbeiten können. Chefs die denken, ständiger Druck würde die Produktivität erhöhen, erreichen am Ende das Gegenteil. Deshalb sind auch nicht die Kurzzeiterkrankungen in den vergangenen Jahren gestiegen, sondern Langzeiterkrankungen, die zu einem großen Teil auf übermäßige Stressbelastung zurück zu führen sind. Also hören wir auf zu glauben, wir währen wertvollere, motiviertere Mitarbeiter, wenn wir zulassen, dass uns die Arbeit in unser Privatleben folgt.

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